Sportschützenverein Neustadt in Holstein von 1954 e. V .
Wie alles begann Die Keimzelle zur Gründung war die in Neustadt ansässige Glücksklee Milchgesellschaft. Die Beschäftigten hatten bei einem Betriebsausflug einen Schießwettbewerb zur allgemeinen Freude durchgeführt. Dabei wurde das Interesse am Schießen bei Willi Welt und anderen Kollegen geweckt und man entschloss sich einen eigenen Verein zu gründen. Um nähere Einzelheiten über die Gründung eines Vereins zu erfahren, setzten sich Willi Welt und Walter Rohr mit dem Ältermann der Neustädter Schützengilde Max Hoff zusammen. Die Schützengilde versprach Unterstützung und so fand am 01. Oktober 1954 die Gründungs- versammlung in der Bahnhofsgaststätte statt. Am 1. Oktober 1954 fanden sich auf Anregung von Willi Welt in der Bahnhofsgaststätte in Neustadt/Holstein um 20.00 Uhr die Freunde des Schießsports zur beabsichtigten Gründung eines Sportschützenvereins zusammen. Im Verlauf einer allgemeinen Aussprache wurde einstimmig der Beschluss gefasst, mit dem heutigen Tag einen Verein für das Sportschießen zu gründen. Die anwesenden Teilnehmer ließen sich als Mitglieder eintragen. In den Vorstand wurden gewählt als 1.Vorsitzende Willi Welt; zum 2. Vorsitzenden wählte man Alfred Hollasch; Schriftführer wurde Karl-Heinz Rohwer und als Kassenwart Fritz Eitel. Die Versammlung fasste nachstehende Beschlüsse: 1. Der Name des Vereins sollte „ Sportschützenverein Neustadt in Holstein“ lauten, und der Verein solle dem Landesverband deutscher Sportschützen angeschlossen sein. 2. Die Aufnahmegebühr für Mitglieder wurde auf 10,00 DM festgesetzt. Von diesem Geld sollten Vereinswaffen angeschafft werden. 3. Der laufende Monatsbeitrag wurde auf 1,00 DM festgesetzt. Ferner wurde eine Satzung ausgearbeitet und von den Mitgliedern gebilligt. Die nächste Mitgliederversammlung wurde auf Freitag den 15.Oktober festgelegt. Die Mitgliederversammlung wurde an diesem Abend um 23.00 Uhr geschlossen. Schon kurze Zeit später traten die nächsten Mitglieder in den Verein ein und schnell hatte man eine stattliche Anzahl von Mitgliedern. Man beschaffte von den Beiträgen zwei gebrauchte Luftdruckgewehre für den Verein. Das erste Vereinslokal war die Gaststätte Roter Hahn. Der Schießbetrieb wurde dort aufgenommen und die Schützen nahmen an den Wettkämpfen teil. 1966 trat die Schützengilde an den Verein heran und schlug vor, den Schießstand in den neuerbauten Schützenhof zu verlegen. Die Zeit brachte es mit sich, dass nicht nur mit Luftdruckwaffen sondern auch mit KK – Waffen geschossen wurde. Pech oder Glück war es dann 1980, als durch einen Sturm die Kugelfangblenden auf dem Schießstand der Schützengilde umfielen. Im Einvernehmen mit der Schützengilde und nach vertraglichen Vereinbarungen haben dann die Sportschützen den Bau des heutigen Schießstandes begonnen. Im Laufe der Jahre wurde der Schießstand größer ausgebaut. Heute nehmen wir an den meisten Wettbewerben auf Kreisebene bzw. Landesebene teil.